Yoga als 8-Wochen-Projekt klingt zuerst vermutlich etwas sinnlos, da man nach diesem Zeitraum wohl sicher noch keine Krankheiten heilen und seinen Körper wie ein Schlangenmensch bewegen kann, aber darum soll es auch gar nicht gehen.
Mein Ziel ist es viel eher endlich einmal Yoga über einen längeren Zeitraum am Stück durchzuziehen und nach und nach Veränderungen in meinem Wohlbefinden sowie meiner Flexibilität zu spüren. Acht Wochen Routine soll dafür den Anfang setzen. Ich habe früher schon mal phasenweise Bikram und Hatha Yoga gemacht, aber wie gesagt war das eben immer mal wieder ein bisschen aber nie so richtig. Das ärgert mich irgendwie, weil Yoga einem doch wirklich nur Gutes verspricht: Neben des sportlichen Effekts sorgt es für Ausgeglichenheit, entgiftet, fördert die Balance und und und. Körperlich, geistig, emotional, spirituell und seelisch kann man durch das Praktizieren also nur gewinnen!

Warum 8 Wochen?

Die unspektakuläre Antwort ist, dass ich mir bei Groupon einen Gutschein für zwei Monate Yoga in Hamburg geholt habe. Ich weiß einfach, dass ich ansonsten noch lange Ausreden gehabt hätte und wenn ich so einen Gutschein kaufe, dann will ich das bereits ausgegebene Geld auch nutzen. Vielleicht ist das auch eine Idee um euren Schweinehund zu besiegen?

Warum erst jetzt?

Ich hatte immer genug Ausreden und muss sagen, dass mir stets die Disziplin fehlte Yoga lang genug durchzuziehen, um richtige Erfolgserlebnisse zu verbuchen. Und irgendwie zog ich all die Jahre Sport vor, der entweder möglichst schnell die Bauchmuskeln definierte oder Fett verbrannte 😉

Was sind die Ziele?

Oberstes Ziel ist es 1-2 Mal die Woche zum Yoga zu gehen und durchzuhalten, auch wenn ich mich anfangs doch eher unbeholfen anstelle bei manchen Übungen. Ich will schauen, wie sich der Sport auf mein inneres Wohlbefinden, meine Beweglichkeit, Haltung sowie Rückenmuskulatur auswirkt. Und dann soll der Spaß im besten Fall auch immer mal daheim oder ab und zu im Kurs fortgeführt werden.

Macht ihr zufällig auch Yoga? Habt ihr Tipps für „halbe Anfänger“? Was sind positive Veränderungen, die ihr durch das Praktizieren gemerkt habt?

Andrea Morgenstern

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