Was fällt dir leichter? Den Fokus auf das Gute zu richten oder auf das, was alles schief laufen könnte? Was ist, wenn es nicht funktioniert, wie ich es mir vorstelle? Wie reagiert mein Chef, wenn ich die Arbeit nicht rechtzeitig abliefere? Was wäre wenn…

Diese Gedanken kennt wohl jeder von uns. Belastend kann es meiner Erfahrung nach aber werden, wenn sich das zu einer Endlosschleife im Kopf auswächst oder wir uns sehr stark auf diese pessimistische Seite konzentrieren. Schon aus Gewohnheit reagieren wir dann immer mit dem selben negativen Muster, egal um welches Thema es geht. Ist das dein Selbstschutz vor Enttäuschungen? Lieber ein pessimistisches Szenario vor Augen, als zu wagen, erst einmal vom Guten auszugehen.

Früher ging es mir tatsächlich ganau so. Ich habe mich lieber darauf konzentriert, was schief gehen könnte, um nicht überrascht zu werden, wenn es dann wirklich so passiert.

Ich erzähle dir im Podcast, wie ich heute darüber denke und was das Ganze mit dem Gesetz der Resonanz zu tun hat. Es gibt gute Gründe, den Fokus neu zu setzen – mehr dazu in dieser Podcastfolge!

Wieso dich Pessimismus nicht weiterbringt

 

Heute möchte ich dir eine kleine Inspiration über etwas geben, woran ich mich auch jeden Tag immer wieder selbst erinnere. Deswegen habe ich gedacht, teile ich es heute einmal mit dir. Vielleicht betrifft dich das heutige Thema etwas mehr, oder auch gar nicht so sehr, Aber ich möchte es trotzdem einmal als Inspiration mitgeben.

Und zwar geht es darum, dass jeder von uns, also auch du, immer wieder die Möglichkeit hat, sich auf das zu konzentrieren, was im Leben klappen könnte. Also das, was gut laufen könnte, anstatt auf das, was nicht so gut laufen könnte im Leben.

 

Es geht um den Fokus.

 

Es geht darum, dass wir alle uns in jedem Moment entscheiden können, uns auf das zu konzentrieren, was funktionieren kann, was alles schön laufen, was alles supergut klappen kann, anstatt uns darauf zu konzentrieren, was alles schief gehen könnte. Mir persönlich tut es auch immer wieder gut, mich daran zu erinnern, um nicht wieder in eine alte Schleife zu verfallen – von Zweifeln, was-wäre-wenn Gedanken und Gedanken daran, was alles schief gehen könnte.

Was mir auf jeden Fall dabei hilft, ist, wenn ich die Dankbarkeit als Brücke dahin nehme. Wenn ich also merke, dass ich gerade in einer Spirale bin, (weil ich gerade nur an das denke, was gerade schief gehen kann, wenn ich jetzt das und das mache), dann fange ich an, mich auf das Positive zu konzentrieren und auf das, was alles gut laufen kann.

 

Dankbarkeit ist wieder einmal eine super Brücke dafür.

 

Denn Dankbarkeit bringt uns direkt in die Liebe und sie holt uns ins Hier und Jetzt – indem wir dankbar sind für das, was jetzt schon alles gerade gut ist und sei es auch nur das Allerkleinste. Es geht darum, sich erst einmal dessen bewusst zu werden, was irgendwie doch schon gut ist. Von dieser Position aus ist es dann noch einmal leichter, auch Richtung Zukunft positiver zu denken, weil wir schon unsere Energiefrequenz erhöht haben. Egal um welches Thema es geht – vielleicht ist es bei dir der Job, die finanzielle Lage, ein Jobwechsel oder die Beziehung, die anstehende Hochzeit oder ein Konfliktgespräch mit jemanden – beobachte dich einmal ganz bewusst, wie deine Gedanken sind wenn du an die Zukunft denkst. Vielleicht gehen Sie doch immer wieder dahin, was alles schiefgehen könnte oder sind sie generell immer nur super positiv?

Auch der Blick darauf, was schief gehen kann ist meiner Meinung nach absolut hilfreich, um sich eben auch auf die Möglichkeit vorzubereiten und nicht nur in einem Fairytale zu leben, sondern sich eben auch darauf vorzubereiten, was passiert, wenn das und das  schief geht. Ok, dann kann ich das und das tun. Also sich auch einmal ganz pragmatisch auf Dinge vorzubereiten – und sich aber auch vielleicht klarzuwerden: Wenn das passiert, dann geht die Welt auch nicht unter! Dann habe ich vielleicht ein paar schlechte Tage oder weniger Geld, aber am Ende und in Wahrgeht geht die Welt  auch nicht unter. Egal was passiert, ich weiß, dass Schmerz vergehen wird …

 

Deswegen finde ich das auch schon wichtig, den Blick auch mal auf das, was schief gehen könnte, zu werfen.

 

Aber wir müssen das eben nicht ständig wieder und wieder durchlaufen in Gedanken. Uns immer wieder ausmalen, was schief gehen könnte, was passieren könnte, was nicht so schön ist. Stattdessen können wir uns eben immer wieder entscheiden, uns immer wieder darauf zu konzentrieren, was gut laufen könnte. Unsere Energie auf das positive lenken.

Und damit ziehen wir auch das, was wir uns wünschen, in unser Leben. Wir visualisieren es somit auch. Denn in Wahrheit visualisieren wir ja den ganzen Tag. Wir machen unser ständig Bilder von der Zukunft. Was passiert, wenn ich zu spät zu meiner Arbeit komme? Was passiert, wenn…

Das machen wir ja die ganze Zeit. Wir malen uns das die ganze Zeit aus, nur eben unbewusst und eben eher negativ. Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan des Visualisierens. Deswegen bin auch ich hier ein großer Fan davon, das auch einfach in das Positive zu lenken. Auch im Alltag kann man darauf achten, sich mehr bewusst zu sein, was in den eigenen Gedanken passiert und bewusst zu sein, dass das eben auch eine Visualisierung ist. Wenn ich immer wieder daran denken, was schief gehen kann, z.B. wie erzörnt jemand ist, wenn ich zu spät komme, dann ziehe ich eben auch das  eher an.

 

Ich erzähle euch jetzt einmal, wie meine Meinung früher zu diesem Thema war.

 

Vielleicht kennt das der eine oder andere von euch. Ich höre das auch immer wieder bei meine Arbeit, in den Coachings und auch sonst im Privaten, dass es den Leuten auch so geht, wie es mir früher ging.

Früher war ich also der Meinung, dass, je mehr ich darüber nachdenke, was alles schief gehen könnte und je weniger Hoffnung ich mir mache (und von nichts Gutem ausgehe), desto weniger kann ich auch verletzt werden. Desto weniger traurig bin ich, wenn es doch nicht klappt. Desto weniger werde ich aus der Bahn geworfen. Das war also mein Gedanke.

Aber am Ende hat es dazu geführt, dass ich viel zu viel Zeit damit verbracht habe zu Grübeln und zum 100. mal etwas zu hinterfragen, obwohl ich mir doch schon einen Plan gemacht habe und alles durchdacht habe.

Völlig unnötig also, eine Energieverschwendung.

 

Ich habe also jedes Mal immer wieder durch meine Gedanken meine Energie nach unten gedrückt.

 

Ich habe meine Frequenz verringert. Anstatt auch mal zu denken, dass alles super laufen kann und dass auch mal mein Leben leicht sein darf, dass alles klappen darf und es kein „Kampf“ sein muss….

So sehr ich auch damals dachte, dass das super clever sei und es mich voll taff macht, denke ich heute so: Wow, das hat mich aber auch ganz schön viel Energie gekostet! Ich hab meine Grundstimmung, meine Energie nicht wirklich angehoben. Das könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen.

Seitdem ich das also nicht mehr machen und mich daran erinnere, wenn ich abschweife (ich mich erinnere, was alles schief gehen kann) und mich zurückzuhole, bin ich viel weniger am Grübeln und in Gedanken. Ich bin viel mehr im Hier und Jetzt, weil ich eben meine Zeit nicht mehr die ganze Zeit damit verbringe, mich in dieser frustrierenden Endlossschleife zu bewegen und meine Energie da hinein zu verschwenden.

Ich habe dann auch viel mehr Enerige, auch wirklich etwas dafür zu tun, meine Ziele zu erreichen.

 

Weil ich mehr im Hier und Jetzt bin und ich positiv denke. Weil meine ganze Grundstimmung komplett anders ist, mein Auftreten, alles…mit dieser Herangehensweise. Und somit kann ich meine Vision auch leichter in mein Leben holen. Die Entscheidung, mich also auf das zu konzentrieren, was gut läuft, ist in meinen Augen also eine Win-Win-Win (wenn nicht noch 50 mal mehr)-Entscheidung.

In Wahrheit werde ich durch solche bewussten Entscheidungen immer stärker – und nicht  dadurch, dass ich mich darauf vorbereite, was alles schiefgehen kann. Sondern ich werde stärker eher dadurch, dass ich mir bewusst bin, dass ich meine Gedanken und dadurch auch meine Emotionen (denn die entstehen durch die Gedanken)  und meinen Ist-Zustand verändern kann. Ich leite das selbst hier an, was mir passiert.

 

Ich bin nicht ein Opfer meines Lebens, sondern bin handlungsfähig und selbstverantwortlich.

 

Ich kann jeden Moment entscheiden, wie ich über etwas denke, was passiert, wie ich es bewerte und dadurch eben auch, wie ich mich fühle und was ich anziehe. Da sind wir wieder beim Gesetz der Resonanz.

Das heißt  natürlich nicht, dass man sich nicht auch einmal einen Tag unter der Decke verstecken möchte. Dass man schmollen möchte und es trotzdem weh tut und man meckerig ist, wenn es nicht so positiv eingetreten ist, wie man sich das gewünscht hat. Aber es haut einen einfach nicht mehr so aus der Bahn, weil man von innen heraus stark ist. Weil man sich selbst bewusst ist, dass man selbst jeden Moment entscheiden kann, wie man eine Situation bewertet. Man kann entscheiden, wie man über sie denkt und damit, wie man sich selbst fühlt. D.h., man ist selbst verantwortlich. Das ist noch einmal ein ganz anderes Thema. Ich habe schon mal einmal eine Podcast Folge zum Thema Gedanken und Emotionen gemacht. Falls dich das interessiert, dann hör dort nochmal gerne rein.

In erster Linie möchte ich heute dazu einladen, einfach mal deine Gedanken zu beobachten.

 

Einfach mal schauen: Was ist denn da oben bei mir los? Wann gehe ich vielleicht doch wieder in so eine Spirale rein? Wann verfolge ich vielleicht doch wieder Gedanken, was alles schief gehen könnte? Das muss gar kein Extrem sein, sondern kann auch recht dezent sein.

Und natürlich – versteht mich nicht falsch – lohnt es sich auch darauf zu gucken, was wäre, wenn es jetzt nicht klappt. Plan B,  Plan C sozusagen und zu erkennen, dass es auch alles in Wahrheit kein Weltuntergang  ist, wenn mal Dinge nicht so laufen, wie wir es gern hätten.

 

Wenn ihr also Bock habt, dann beobachtet euch da mal selbst und ich würde mich superdoll über euer Feedback freuen. Schreibt mir doch gern eure Meinung dazu hier in die Kommentare!

 

Alles Liebe,

 

 

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