Es ist eine provokante Frage: Gibt es Probleme überhaupt? … Ich habe selbst früher zu den Menschen gezählt, die sich über (zu) viele Dinge Sorgen gemacht haben. Immer und immer wieder. Vielleicht geht es dir selbst so oder du kennst Freunde und Familienmitglieder, die sich ständig im Kreislauf von Problemen und Sorgen bewegen.

Der Ausdruck „sich Sorgen MACHEN“ ist meiner Meinung nach sehr treffend. Denn sind wir nicht selbst der Verursacher dieser Gedanken, die sich oft nur im Kreis bewegen, ohne zu einer Lösung zu kommen? Ist es nicht oft ein Gedankenkarussell, dass wir selbst anstoßen – oder das wir zumindest nicht stoppen?

Ich möchte heute die Gedanken von Mönch Gaur Gopal Prabhu dazu teilen. In humorvoller Weise tritt er scheinbaren Problemen gegenüber und wirft nochmal ein ganz anderes Licht auf Alltagssorgen und Problemdenken.

Nehmt es als Inspiration und Gedankenanstoß und hoffentlich können wir alle daraus etwas mitnehmen, wenn das nächste Mal wieder das Karussel im Kopf angestoßen wird.

Teilt gern diese Idee, das Schaubild und diese Podcastfolge mit allen Menschen, die sich vielleicht auch immer zu viele Gedanken machen, zu Sorgen neigen und sich so das Leben oft unnötig schwer machen.

 

Links zum Podcast:

 

Gibt es Probleme überhaupt?

 

Heute gibt es einen Podcast zum Thema Probleme. In der letzten Folge ging es schon um das Thema Perspektiven wechseln. Das hier, könnte man sagen, ist noch einmal eine Verlängerung davon.

Ich bin immer wieder darauf gestoßen, auf dieses überspitzte, aber einfach dargestellt das Schaubild zur Fragestellung von dem indischen Guru …. Ich verlinke euch unten noch einmal alles. Er sagt immer wieder sehr schöne Sachen, finde ich.

Er hat sehr viel Humor und ich mag es, wenn man auch Sachen einfach darstellt. Über dieses Schaubild beziehungsweise diesen Grundgedanken bin ich schon sehr oft gestolpert, das letzte Mal auch wieder bei Joe Dispenza auf dem Workshop. Und zwar funktioniert das ganz einfach:

Wenn du ein Problem hast, überlege einmal kurz und denke an irgendein Problem, irgendeines, dass gerade aktuell in deinem Leben ist. Nun stelle ich dir ein paar Fragen dazu. 

Hast du ein Problem?

JA? Kannst du etwas tun? 

Falls JA –  Warum machst du dir dann Sorgen? Why worry?

Falls deine Antwort, auf: Kannst du etwas tun? NEIN ist –Na gut – warum machst du dir dann Sorgen? Why worry?

Falls deine Antwort, auf: Hast du ein Problem? NEIN ist – Warum machst du dir dann Sorgen? Why worry?

Das heißt, am Ende steht immer die Frage, Warum machst du dir denn Sorgen? Why worry?

Why worry?

 

 

Wenn du etwas tun kannst, warum machst du dir dann Sorgen?

Wenn du nichts tun kannst, warum machst du dir dann Sorgen?

Why worry – wenn du eh nichts tun kannst?

Wenn du kein Problem hast, warum machst du dir dann Sorgen?

Probleme und Sorgen gibt es nur in unserem Kopf!

 

Dieser Ausdruck „Sich Sorgen machen“ der sagt es eigentlich ja schon selbst. Wir MACHEN uns die Sorgen selbst!

Da wird jetzt der ein oder andere vielleicht unruhig auf dem Stuhl sitzen und ein bisschen wütend werden. Aber ich bleibe dabei und ich sage es jetzt so. Ich sage es jetzt so spitz und direkt formuliert, weil ich finde, dass es wichtig ist.

Es ist wahrscheinlich auch für viele von uns eine lebenslange Aufgabe, zu lernen, sich keine Sorgen zu machen. Ich war früher ein sehr, sehr großer Grübler, Sorgenmacher und habe das auch jetzt nicht komplett abgelegt. Aber solche Tools und Gedankengänge – wie das jetzt gerade – helfen mir immer wieder zurückzukommen zur Essenz – dahin, dass ich die Probleme in meinem Kopf erst einmal nur kreeire.

Das andere sind erst einmal nur Situationen – das sind erst einmal nur Sachen, die passiert sind. Vielleicht kann man etwas tun oder auch nicht, aber es gibt keinen Grund sich da immer im Kreis zu drehen und immer weiter zu grübeln, sich Sorgen zu machen und sich da hineinzusteigern. Denn wenn man meint, man kann tatsächlich gerade nichts tun, das ist ja eigentlich das Schönste und Leichteste und Beste, es einfach anzunehmen, wie es gerade ist.  Anstatt seine Energie mit Zweifeln zu verbringen, mit Sorgen machen, kann man sie eben auch dahingehend nutzen, es anzunehmen, was ist oder anfangen, etwas zu tun.

Unten findet ihr nochmal das Schaubild, das ihr gern mit anderen Leuten teilen könnt. Falls ihr irgendwie Freunde, Familie, Bekannte oder den Partner habt, der sich sehr viele Sorgen macht, der viel grübelt oder sich immer im Kreis dreht  – wir kennen das ja alle – dann teilt es gern mit ihnen!

Auch wenn diese Darstellung etwas überspitzt klingt, bei allem zu sagen Why worry? –  aber mein Medizinmann auf Bali sag zum Beispiel auch immer zu mir ( das habe ich auch schon im Podcast sehr oft zu euch gesagt):  Everything is easy. We just make it complicated. Wir machen es erst mit unseren Gedanken kompliziert. An sich sind es alles nur Situationen. Selbst als ich mein ganzes Geld „verloren“ habe, also pleite war, war es am Ende auch o.k. – auch das ist am Ende nur ein Zustand jetzt gerade.

Es fühlt sich echt scheiße an und ich habe Angst. Ja ich habe Angst, mache mir Sorgen, aber am Ende ist das jetzt gerade einfach nur ein Zustand. All die anderen Sorgen, sind eben Sorgen, Dinge die in meinem Kopf passieren. Kann ich etwas tun? JA? –  O. k., dann muss ich mir keine Sorgen mehr machen, denn ich werde etwas tun und dann wird sich eh etwas verändern – in welche Richtung auch immer.

 

Nur weil es kein Grund mehr gibt, sich Sorgen zu machen, heißt es nicht, dass es nicht mehr weh tut.

 

 

Natürlich tun Dinge trotzdem weh. D.h. nicht, dass alles Friede Freude Eierkuchen und easy und lustig ist.

Aber es ist eben ein Anfang, um herauszukommen aus diesen ständigen Zweifeln und Sorgen machen und sich im Kreis drehen mit diesen Gedanken. Man fängt dadurch an, lösungsorientiert an Problemen und Sorgen heranzugehen.

Per definitionem ist ein Problem eigentlich nur eine schwierige, ungelöste Aufgabe.

Es ist also eine Schwierigkeit. Eine Schwierigkeit kann man wiederum gleichsetzen mit Herausforderung. Und eine Herausforderung ist in meinen Augen eine Chance zu wachsen, etwas zu lernen und eine neue Erfahrung zu machen, neue Verknüpfungen im Gehirn zu bilden, also wirklich etwas Neues zu schaffen. Das klingt eigentlich gar nicht mehr so negativ, oder? Also ich finde, es ist wieder etwas völlig Anderes, wenn man es als Problem, als Herausforderung, als Schwierigkeit und dann eben als Chance sieht – als Herausforderung und Chance zu wachsen und zu lernen.

Ich erinnere mich immer wieder an diese Worte, an diesen Gedanken, dieses Schaubild. Vielleicht machst du es auch. Vielleicht machst du es eh schon und es kommt dir bekannt vor und du magst es gern. Vielleicht habe ich dich auch hiermit wieder daran erinnert.

Ich würde mich freuen, wenn es auf jeden Fall immer mehr Verbreitung findet, weil ich diesen Gedanken so super wichtig finde. So überspitzt und einfach dargestellt, regt es einfach sehr zum Nachdenken an.

Also teile das Bild gern mit Freunden und Familie, mit allen, die sich einfach auch oft Sorgen und Probleme machen. Ihr findet das Video zu diesem Schaubild von dem Mönch aus Indien ( ich habe ihn vorhin Guru genannt – aber das ist er auch auf jeden Fall, er ist ja auch irgendwie ein Guru) unter dem Blogpost verlinkt.

 

Ich freue mich sehr auf euer Feedback unten in den Kommentaren und auch auf iTunes. Ich freue mich von ganzem Herzen über jede 5 Sterne-iTunes Bewertung, weil sie mir hilft, meinen Podcast noch mehr zu verbreiten. Das macht mich nicht nur glücklich, sondern vor allem kann ich dadurch anderen Menschen helfen, glücklicher zu werden und mehr Leichtigkeit in Ihr Leben zu bringen. Das ist das, warum ich hier bin und wieso ich das mache. Ich liebe es, und freue mich wenn ich noch mehr Leute erreichen kann.

Ich danke dir fürs Zuhören und Lesen. Ich hoffe, es geht dir gut. Ich wünsche dir alles Gute!

 

Alles Liebe,

Andrea

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