Ich kann mich jeden Tag dafür entscheiden, welche Zukunft ich kreieren möchte. Wer möchte ich sein? Aber noch viel wichtiger: Wie möchte ich mich fühlen?

Jeden Tag beginnt ein neuer Zyklus. Ein neues kleines Leben quasi. Wie startest du in den Tag? Steigst du morgens aus dem Bett und lebst in den Tag hinein? Oder fragst du dich ganz bewusst  wie du deinen Tag gestalten möchtest und wer du sein möchtest. 

Niemand ist unveränderlich, definiert durch seinen Ist-Zustand. Wir können uns jederzeit entscheiden, wie wir sein möchten, was wir denken, fühlen oder ändern wollen. Und somit kannst du dich immer neu erfinden, ausprobieren und deinen eigenen Vorstellungen von dir Selbst immer wieder neu ausrichten. Unabhängig davon, ob du gestern doch wieder auf Netflix hängen geblieben bist, anstatt Sport zu machen, wie du es dir vorgenommen hast. Schließ es ab und definiere dein Selbst heute neu: Fokussiert, sportlich, gesund! (oder was auch immer du sein möchtest) Nichts ist in Stein gemeißelt. Erinnere dich daran.

Frage dich jeden Tag neu: Welche Version deines Selbst möchtest du sein? Was wirst du tun, um dieser Mensch zu sein?

Ich erzähle dir in dieser kurzen Podcastfolge, welche einfache Denkweise für mich ein Puzzleteil für ganzheitliches Glück und Gesundheit geworden ist. Lust, es auch auszuprobieren?

Nun bist du dran. Schreib mir einen Kommentar, ob du das genauso siehst. 

Ich freue mich, von Euch zu hören!

 

 

Jeden Tag neu! – Inspiration für schlechte Tage

 

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Denkanstoß für einen guten Start in den Tag oder auch mittendrin, je nachdem wann du diese Folge gerade liest. Heute geht es darum, jeden Tag neu zu beginnen. Jeder Tag neu.

Was genau ich damit meine, wirst du in den nächsten Minuten herausfinden.

Wir leben in Zyklen. Wir haben verschiedene Maßeinheiten, in denen wir rechnen: in Jahren, Monaten oder auch Mondzyklen.

Aber vor allen Dingen startet auch jeden Tag ein neuer Zyklus. 24 Stunden – auch wieder einen Zyklus.

Ich frage mich jeden Tag wieder, wer ich sein möchte, wie ich denken will, wie ich handeln will und vor allem wie ich mich fühlen will. Das Fühlen ist ja am Ende das Ziel, also der Seinszustand, den ich mir wünsche.

Ich frage mich: Was für ein Mensch möchte ich heute sein?

 

Wie möchte ich mich führen?

Wie möchte ich mit anderen Menschen umgehen?

Was für Eigenschaften möchte ich haben?

All das sind Fragen, die ich mir oft am Morgen beziehungsweise am Abend in der Meditation oder Visualisierung stelle, die mich aber inzwischen auch unbewusst in und durch den Tag führen. Denn ich bin heute einfach nicht der selbe Mensch wie gestern, weil sich alles jeden Moment verändert und auch ich nicht durch das, was ich lese, was erfahre, denke und fühle, mich jeden Tag und jeden Moment verändere.

 

Alles ist neu, jeden Tag.

 

Und jeder Moment ist wieder neu. Wir können uns entscheiden, wer wir sein wollen. An diesem neuen Tag, diese neue Sekunde. Wir sind nicht geboren mit den und den Gedanken, dass wir z.B.  von Grund auf Pessimist sind oder Optimist oder die und die Eigenschaft haben. Wir sind nicht ausgeliefert und wie in einem festgelegten System, das man nicht ändern kann.

Warum ich davon so überzeugt an? Weil ich ja selbst die Migräne –  „genetisch vererbt“ von unterschieden Seite, „man weiß nicht mehr was man tun soll“… – schon so weit heilen konnte. Das war möglich, weil ich mich befreit habe aus diesem „Klein-Denken“:  Ich bin „so und so“ und deswegen „das und das“! Ich bin krank. Ich bin Pessimist. Ich bin dies. Ich bin das….

Ich konnte sogar aus diesem Gedankenkarussell aussteigen, wie ihr vielleicht aus den letzten Folgen schon gehört habt.

 

Ich habe immer so viel gegrübelt und dachte, das wäre normal, das wäre vielleicht mein Charakter. 

 

Aber ich konnte daraus aussteigen. Aus Ängsten, aus Zweifeln, aus Deprimiertheit, aus Faulheit und Perfektionismus – all diese Sache, die in mir herumgewuselt sind und mich sehr beschäftigt haben.

Natürlich gibt es immer noch ganz viele von diesen Teilen die immer noch da sind. Es ist jeden Tag und jeden Moment eine neue Entscheidung. So, wie jemand der trocken ist von einer Sucht, also abstinent ist ( wie ich das ja auch von den Essstörungen bin), sich auch jeden Tag und Moment wieder neu entscheidet, gesund sein und leben zu wollen. Jeden Tag und jeden Moment entscheidet er sich neu, für das, was er in der Zukunft, und im Hier und Jetzt will. Ich kann mich jeden Tag dafür entscheiden, welche Zukunft ich kreeiren möchte. Ich glaube nicht daran, dass die Zukunft einfach schon vorgeschrieben ist. Ich glaube nicht, dass wir alle so einen Lebensplan haben, der total klar ist und wir einfach nur Sims-Männchen sind, die eh keine Wahl haben. Sondern, wir können die Zukunft jeden Tag mitkreiren, und das vor allem durch unsere Gedanken, unsere Gefühle, durch das, was wir tun.

 

Denn am Ende ist das, was wir tun, was den Unterschied macht.

 

Tolle Gedanken haben viele Leute. Viele Leute haben den Gedanken von einem supergeilen Start Up, haben coole Ideen. Aber was wirklich den Unterschied macht, ist das Tun, das Machen. Das, was wir jeden Tag machen. Deswegen frage dich jeden Tag neu: was für ein Selbst wünschst du dir? Was für eine Version deiner selbst möchtest du sein an diesem neuen Tag, bei dieser neuen Chance?

 

Was wirst du an diesem Tag tun, dieser Mensch zu sein?

 

Gleichzeitig, nimm dich für den Moment so an, wie du bist! Es geht nur um diesen Moment. Es ist eine Momentaufnahme. Nichts und niemand sagt oder weiß mit Gewissheit, dass der Zustand, der dir nicht gefällt (sei es eine Krankheit, Übergewicht,  Liebeskummer..) für immer anhalten muss oder wird.

Ganz im Gegenteil.

Wenn man daran glaubt, dass man die Kraft hat, Dinge zu verändern, die Zukunft selbst zu gestalten, kann man so viel leichter annehmen, was gerade ist. Nimm an, wie du jetzt in diesem Moment bist, dich fühlst. Nimm es an aber gib nicht auf. Schau gleichzeitig darauf, wie du heute sein willst und wer du heute sein willst. Vor allem aber tue etwas dafür!

Aber um etwas dafür zu tun, musst du natürlich erst einmal schauen, was du willst. Wer willst du überhaupt sein? Finde heraus, wie du dich fühlen möchtest, wer du sein willst. Visualisiere es, schließe deine Augen und fühle einfach mal in dich hinein, wie es wäre, wirklich dieser Mensch zu sein, der du so gern sein möchtest.

Möchtest du besonders großzügig sein?

Möchtest du besonders viel Liebe ausstrahlen?

Möchtest du andere Menschen unterstützen?

Was auch immer es ist, wenn du es herausgefunden hast, dann geh los. Bleib dabei entspannt. Es gibt keinen Grund auf diesem Weg zu Dogmen und Dramen, weil jeder Tag neu ist.

 

Vielleicht hast du auch morgen gar keinen Bock mehr auf Persönlichkeitsentwicklung und grüne Smoothies, wo du heute noch voll drauf abgegangen bist und dachtest, dass es das jetzt für immer sei.

 

Na und – macht ja nichts! Dann machst du das morgen, was dir für morgen wichtig ist – das, was morgen deine Vision ist. Den Tag darauf sieht die Welt vielleicht auch schon wieder ganz anders aus. Macht ja nichts! Kein Grund, um an diesem Alten festzuhalten. Dogmen sind ja auch nichts anderes, als eine Schablone, die wir versuchen, auf die noch ungewisse Zukunft zu legen.

Nimm dich in dem Moment an, wie dein Weg und wie du in dem Moment bist. Wir Menschen vergessen oft die Balance zwischen diesem Annehmen oder Aufgeben (was dem ja entgegensteht, denn Annehmen ist nicht gleich Aufgeben) und etwas für seine Ziele zu tun, ohne dabei dogmatisch zu werden.

D.h. auch, dieses Annehmen kann auch dazu führen, dass wir lethargisch werden und einfach aufgeben, dass wir nichts tun für das, was wir erreichen wollen. Oder das wir eben im Gegenteil besonders dogmatisch werden. Aber meiner Meinung nach ist die Balance – und damit die Abwesenheit von Dogmen  – der Schlüssel für ganzheitliches Glück und ganzheitliche Gesundheit.

Das war ein kleiner Input für dich für den heutigen Tag. Vielleicht hast du das am frühen Morgen gehört, vielleicht auch mitten im Tag – dann starte jetzt sofort und wenn du Zeit hast, dir gerade ein paar Minuten jetzt nehmen kannst, dann mache jetzt einfach die Augen zu und stell dir wirklich vor, was für ein Mensch du sein willst.

Wie willst du dich fühlen?

Wie willst du sprechen?

Wie willst du denken?

Wie willst du anderen Menschen begegnen?

Was willst du tun?

Und dann überlege dir, was du heute dafür tun kannst. Stück für Stück. Erinnere dich immer wieder an deine Version von dir selbst.

 

Nimm gleichzeitig an was in diesem Moment ist.

 

Finde die Balance vom Annehmen ohne Aufzugeben und etwas für deine Ziele zu tun, ohne dabei dogmatisch zu werden.

 

Dies war mein kleiner Input für den heutigen Tag. Ich hoffe sehr das es dich inspiriert hat.

Übrigens: Ich bekomme immer wieder in den Kommentaren und auch auf Instagram (DMs) spannende Fragen gestellt. Ich habe überlegt, dass ich einfach einmal eine Q&A also eine Frage-Podcastfolge machen werde. Und vielleicht mache ich das auch regelmäßig.

Falls du Fragen hast, schreib mir also sehr gern unter den Blogpost oder auf Instagram in den Direct Messages. Ich bin echt supergespannt, was da noch kommt. Ich freue mich schon darauf, das für euch zu beantworten. Falls du Lust hast, mir auch noch ein kleines Geschenk zu machen, dann hinterlasse mir sehr gern bei iTunes eine 5 Sterne Bewertung. Wie du weißt, macht mich das nicht nur glücklich, sondern es hilft mir auch noch, mehr Leute hier zu erreichen und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Alles Liebe,

 

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