„Your Vibe attracts your Tribe“. Stimmt. Wenn ich heute zurückblicke, wird mir bewusst, wie sich durch meine persönliche Veränderung auch mein Umfeld und vor allem der Umgang miteinander verändert hat. Freundschaften haben sich tiefer und authentischer entwickeln können und ich habe neue, wundervolle Menschen in mein Leben gezogen. Mittlerweile habe ich ein Tribe von Frauen um mich, die sich bedingungslos unterstützen, wo Konkurrenzdenken und Vergleichen keine Rolle spielt. Jeder ist in seiner Kraft vollkommen sie selbst.

Doch am dankbarsten bin ich über das neue Level an Kommunikation, das ich so vorher nie erlebt hatte. Dort, wo Menschen sich begegnen, treffen Spiegel aufeinander. Jeder ist der Spiegel des Anderen – im Positiven, wie auch im Negativen. Doch was machst du, wenn dir dein Spiegelbild nicht gefällt? Normalerweise ist das der beste Trigger für Auseinanderstetzungen. Schnell entstehen aus Missverständnissen Streit und aus fehlender Selbstverantwortung werden Schuldzuweisungen.

Ich berichte euch heute von meinen eigenen Erfahrungne, wie das auch anders geht. Egal ob in Freundschaften, mit der Familie oder dem Partner – wenn du bereit bist, bewusst deine Sicht auf Kommunikation zu ändern, erkennst du das unglaubliche Potential für Wachstum, das in jeder Begegnung und sogar jeder Auseinandersetzung mit deinem Gegenüber stecken kann. Dein Bewusstsein ist entscheidend. Bist du bereit für echte Next Level-Beziehungen?

Next Level-Beziehungen

 

Beziehungen führen wir ja alle, heute geht es vor allen Dingen um Next Level-Beziehungen. Es geht darum, Beziehungen bewusst zu führen, was dies ändern kann und wie unfassbar geil das eigentlich ist.

Das ist etwas, was für mich gerade sehr präsent ist. Es geht um die Veränderung meiner Beziehung durch meine persönliche Entwicklung und auch durch die Entwicklung meines Umfeldes (damit meine ich nicht nur partnerschaftliche Beziehungen, vor allen Dingen meine ich freundschaftliche Beziehungen und generell unter anderen Menschen). Es geht auch darum, was es mit uns macht, wenn auch die Menschen, mit denen man so nah in Kontakt ist, auf einem anderen Level sind, als sie vorher waren.

In den letzten Jahren, in denen ich mich so rasant entwickelt habe, hat sich auch mein Umfeld ziemlich verändert. Ich hab einmal einen Podcast dazu gemacht: „Menschen gehen lassen„. Hast du diese Podcastfolge noch nicht gehört hast, dann höre dir diese gerne einmal an. Ich finde, das ist ein sehr wichtiges Thema. Es geht dort um das Thema Abschiednehmen, Loslassen und nicht mehr an dieser Vorstellung von Beziehung anhaften, wenn sie eben nicht mehr aktuell ist – seien es partnerschaftliche Beziehungen, die auseinander gehen oder Freundschaften und Bekanntschaften.

Mit manchen Menschen von früher habe ich weniger Kontakt, mit manchen Menschen habe ich gar keinen Kontakt (das ist aber tatsächlich, glaube ich, nur eine Person). Das bedeutet nicht, dass ich sie weniger gern habe. Ich bin aber auch sehr dankbar, dass ich v.a. in den letzten Jahren einige wundervolle, sehr schnell sehr tiefe Freundschaften mit Frauen begonnen habe.

Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt eine Crowd von  Frauen um mich herum habe, die alle so starke und powervolle, wundervolle Frauen auf einer geilen Bewusstseinsebene sind, dass wir uns gegenseitig nicht mehr die ganze Zeit als Konkurrenz sehen müssen. Das war vielleicht früher so. Ich war jung, wir waren alle jung und vielleicht noch etwas unreif, würde ich sagen. Das kann man jetzt leugnen oder nicht, aber ich finde schon, dass das unter Frauen oft ein großes Thema ist. Dieses Vergleichen und als-Konkurrenz-sehen. Ich würde mich davon gar nicht total freisprechen, ich glaube, dass das so tatsächlich niemand kann.

Es ist ein unglaublicher Segen, wenn man einen Pool an Frauen um sich hat, wo jeder in ihrer Kraft ist und man sich gegenseitig aus vollstem Herzen und aus voller Freude ohne Konkurrenzdenken unterstützt.

 

Das schöne an diesen Beziehungen ist, dass wir die ganze Zeit miteinander und auch durch den Anderen lernen und unsere eigenen Themen heilen können.

 

D.h., Beziehungen – seien Sie bewusst oder nicht – sind erst einmal schon ein super Playground, um an unseren eigenen Themen zu arbeiten, weil das automatisch passiert. Und wenn wir dieses Bewusstsein haben, dass alles was passiert mit uns selbst zu tun hat, dann haben wir auch die Möglichkeit das nicht die ganze Zeit zu reinszenieren (was wir so an Schmerz in uns tragen) und unsere alten Glaubensmuster zu bestätigen, sondern wir haben auch die Chance an uns zu arbeiten und sie zu heilen.

Gleichzeitig können wir dem Anderen auch dabei helfen, seine eigenen Themen zu heilen. Das passiert einfach, in dem wir uns total hingeben und nicht weglaufen, vor dem, was ist. Auch wenn es ungemütlich ist, sich dem einfach zu stellen. Indem wir nicht so eine Wegwerf-Beziehung führen, indem wir abhauen, wenn es kompliziert wird. Sondern indem wir auch einmal bleiben, und wir trotzdem natürlich auch auf uns selbst achten.

Ich bin natürlich überhaupt kein Fan davon, zu sagen: Man sollte in einer Beziehung drin bleiben, obwohl dein Partner dir etwas in deiner Beziehung antut, psychischer Terror oder Gewalt in irgendeiner Form herrscht (sei es verbal oder nonverbal) oder was auch immer es ist in Freundschaften oder Beziehungen. Ganz im Gegenteil. Das meine ich auf keinen Fall.

Aber wenn es darum geht, die eigenen Themen anzusehen, wenn es um Konflikte geht, sollte man auch mal drin bleiben und sie wahrnehmen, ohne ins Drama gehen zu müssen. Es ist nicht notwendig, wir brauchen dieses Drama nicht.

Wir können trotzdem alles was da ist sehen, fühlen und wahrnehmen und damit arbeiten. Aber wir brauchen dieses Drama nicht. Es braucht nicht dieses die-Gläser-an-die-Wand-werfen (als Metapher gesehen). Am Ende ist alles, was wir in Beziehungen führen, in erster Linie immer nur eine Situation, ein Gefühl, ein Gedanke.

 

Erst unsere Bewertung macht es gut oder schlecht. Wenn man mit diesem Bewusstsein in Konflikte oder Beziehungen geht, hat man eine ganz andere Basis.

 

In engen, genauso wie in losen Beziehungen ( besonders aber in den engen Beziehungen: Mitbewohner, Freunde, Partner usw.) projezieren wir ja auch noch die ganze Zeit und ständig. Manchmal sind wir uns dessen bewusst, manchmal geschieht es auch unbewusst. Aber wir projezieren die ganze Zeit unsere Schatten auf den anderen und das immer wieder. Und das machen wir gegenseitig. Manchmal besteht dann auch so ein Konfliktthema oder Missverständnis einfach nur aus gegenseitigen Projektionen.

Aber warum machen wir denn das so unbewusst? Vielleicht sind wir uns dessen im Nachhinein bewusst, wenn so etwas passiert. Erst im zweiten Moment. Dann kommen diese Teile aus dem Schatten hervor. Schatten ist in diesem Zusammenhang auch nichts Negatives. Es bedeutet einfach nur, dass wir sie (diese Teile in uns) noch nicht sehen können oder wollen. Sie kommen ans Licht und wir spiegelen Sie aus dem Schatten von hinten nach vorne heraus auf den Spiegel, d.h. auf den Anderen, weil sie gesehen und geheilt werden wollen.

Wir, als Menschen, sind meiner Meinung nach ein System, das gar nicht kaputt sein will. In erster Linie möchte es geheilt sein und ganz sein, funktionieren sozusagen und selbst heilen. Deswegen kommt es die ganze Zeit immer wieder nach vorn.

 

Diese wundervollen Menschen, mit denen wir uns umgeben, bieten sich einfach optimal als Spiegel an, weil sie so oft da sind und es viele Punkte gibt, an denen wir herumprojizieren können.

 

Genauso tun wir das für Sie auch. Wir spiegeln für sie auch, was bei Ihnen im Schatten liegt. Sie projizieren auch auf uns. Sie sind vielleicht genervt von irgendwas, werden auch mal wütend und finden Kacke, was wir machen. D.h., der Schatten ist immer das, was wir nicht wissen wollen oder gerade nicht wissen können. Er ist das, was wir nicht fühlen wollen oder fühlen können. Wenn wir uns aber in einer Beziehung bewusst sind, dass wir eh alle ständig projizieren, wenn wir uns darüber bewusst sind, dass es gar nichts Negatives sein muss (im Gegenteil, es hält viel Potenzial zur Heilung bereit), dann kann man auch an eine schwierige Situation im Leben und vor allen Dingen in der Kommunikation mit Jemanden ganz anders herangehen. Weil man das als Hintergrund erkennt.

 

Meiner Meinung nach verändert das komplett die Sicht auf Kommunikation in Beziehungen, wenn man sich bewusst ist, dass das, was mich an dem Anderen aufregt und nervt, in Wahrheit nichts mit ihm oder ihr, sondern in Wahrheit in erster Linie mit mir selbst zu tun hat.

 

Vielleicht hat es noch ein bisschen mit dem Anderen zu tun, aber in erster Linie mit mir selbst. Denn mir könnte ja auch einfach egal sein, ob er den Müll rausbringt oder nicht. Ich mache es sonst einfach allein. Aber ich projeziere da noch drauf und dann entsteht das Problem ja erst. Wenn man sich dessen bewusst ist, dann ist es ein game changer, weil es alles verändert.

In bin mir bewusst, dass ich alles, was ich im Außen sehe, eine Reflektion ist, von dem, was ich in mir drin trage, von meinen Glaubenssätzen, von meinen Erfahrungen, meiner Kindheit und meiner Brille sozusagen, mit der ich auf das Leben schaue.

Ich bin mir bewusst, dass wir immer alle verbunden sind und immer alle Teil voneinander sind, dass es diese Getrenntheit nicht gibt (obwohl ich sie trotzdem manchmal auch empfinde, aber im Großen und Ganzen bin ich mir dessen bewusst). Ich bin mir bewusst, dass das, was mich an den Anderen stört, eigentlich wieder dieser Zeigefinger, diese Projektion ist. Diese Zeigefinger, der zurück zu mir kommt. Seit dem ich mir dessen bewusst bin, haben sich meine Beziehungen, und meine Art in Beziehungen zu leben, sehr verändert, v.a. in Freundschaften.

 

Mein Blick hat sich verändert, weil ich nicht mehr mit dem Finger auf den Anderen zeigen muss.

 

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie entspannt dadurch selbst Konflikte werden können.

 

D.h. absolut nicht, dass man keinen Schmerz mehr empfindet. Es heißt nicht, dass es nicht trotzdem scheiße sein kann und sich auf einmal scheiße anfühlt, wenn jemand irgendetwas macht. Aber ich kann es anders betrachten. Es ist weniger Drama. Es ist kein Drama mehr nötig. Es geht mir darum, zu sein und anzunehmen, was ist.

Ich wurde in den letzten Jahren beispielsweise ein paarmal wirklich sehr belogen und das hat ziemlich weh getan. Das hat definitiv etwas mit mir gemacht an dem ich auch weiterhin noch zu arbeiten habe. Aber im Vergleich zu früher, wo ich das wahrscheinlich sehr persönlich genommen hätte, habe ich es diesmal ganz anders betrachten können.

 

Das hat natürlich die Lügen nicht cool gemacht, diesen Vertrauensbruch, aber ich war endlich befreit von diesem Drama, dass ich früher in diesen Situationen gelebt hätte.

 

Früher hätte ich viel mehr von Schuld geredet, was der Andere mir angetan hat, weil er mich so sehr hintergangen hat. Ich hätte viel mehr meinen Fokus auf den Anderen gelegt und meine Energie eigentlich abgegeben, anstatt mich um mich selbst zu kümmern und zu schauen, was das – wenn ich darauf reagiere – mit mir zu tun hat. Ja, das ist ein spannendes Thema. Insgesamt kann man auf jeden Fall sagen: jedes Mal, wenn der Andere mal wieder wie ein Arschengel für uns ist und wir uns über ihn aufregen, genervt sind, …. (füge hier bitte ein, was ich an dem Anderen nervt: Geburtstag vergessen, den Müll nicht rauszubringen… was auch immer es ist 😉 ) können wir eigentlich sicher sein, dass etwas in UNS geheilt werden will.

Denn, was in dem Anderen los ist, das ist ja sein Thema.

 

Wir wollen immer so viel an den Anderen herumdoktern, anstatt uns erst einmal um unseren Scheiß zu kümmern.

 

Wir sind für uns selbst verantwortlich. 50 % gehen auf unsere Kappe, von dem was passiert ist. D.h., wir haben schon einmal die 50 %  an denen wir arbeiten können. Deswegen möchte ich euch dazu einladen, da anzusetzen, gerade wenn es um Konflikte geht, Beziehungsthemen. Schaut nicht zu sehr, wo der Andere etwas ändern muss. Sondern:

 

Was kann ich ändern?

 

Und sei es, wirklich aus einer Situation oder einer Beziehung rausgehen. Diesr Punkt kann es natürlich auch sein – für sich selbst zu sorgen. Das Schöne ist auch, dass wir in Beziehungen die ganze Zeit hochholen dürfen, was wir heilen dürfen. Also das, was sich dann so zeigt, wenn es mal kracht. Aber das Schöne dabei ist, wir dürfen es lernen, wenn wir es sehen, wir dürfen uns darum kümmern – aber wir müssen es nicht. Jeder von diesen Projektionen, ist auch immer ein Angebot. Es zeigt sich sozusagen eine Baustelle und wir können selbst entscheiden, ob wir hinsehen wollen oder aufräumen wollen. Aber wir müssen es nicht.

Meiner Meinung nach haben wir jeder auch noch einen freien Willen und wir können uns jeden Moment für oder gegen etwas entscheiden. Wir können jeden Moment entscheiden, was wir tun uns was nicht. Wenn wir denken, etwas sei zu groß, was sich bemerkbar macht, dann kann ich nur sagen:

 

Meiner Meinung nach zeigt sich für uns nur das, für das wir auch wirklich bereit sind.

 

Richtig richtig cool ist es in Beziehungen dann noch,  finde ich, wenn jemand gegenüber sitzt, der für sich auch diese Sachen erkannt hat. Jemand, der sich auch bewusst ist, dass alles, was er im Außen wahrnimmt, mit seiner eigenen inneren Realität  in erster Linie zu tun hat und weiß, was Projektionen sind und weiß, was sie mit einem selbst zu tun haben. Also jemand, der auf diesem Bewusstseinsgrad auch unterwegs ist, es nicht nur theoretisch weiß, sondern es auch für sich nutzt.

 

Das ändert Auseinandersetzungen komplett!

 

Denn Auseinandersetzungen sind in erster Linie ja auch nichts Negatives, etwas, was schwer oder schlimm sein muss. Es ist ein „miteinander auseinandersetzen“, um vielleicht doch wieder zusammen zu kommen. Erst einmal gucken: Was ist denn da zwischen uns? Was findet der eine vielleicht nicht so gut? Was hat das mit mir eigentlich zu tun? Was hat es mit dir selbst zu tun?

 

Wenn jeder bei sich selbst schaut und an sich selbst arbeitet, dann gibt es nicht mehr dieses mit-dem-Finger-aufeinander-zeigen.

 

Ich bin unheimlich dankbar dafür, dass ich solche Freundinnen immer mehr in meinem Leben habe, wo beide Seiten sich bewusst sind, dass wir miteinander auch heilen dürfen, dass wir uns gegenseitig triggern und uns trotzdem nicht die Schuld in die Schuhe schieben müssen. Weil wir keine Energie dafür verschwenden, zu gucken, wer schuldig ist. Wir entscheiden uns, selbst verantwortlich zu sein und unsere Energie in die eigene Veränderung und in die Liebe zu stecken – nicht in dieses negative „Wer ist verantwortlich?“ und „Du musst dich ändern!“ usw.

Ich habe das Gefühl, das ist der Anfang von einer unfassbaren, krassen Möglichkeit von enorm spannenden, tollen, tiefen Beziehungen in purer Liebe und Wahrhaftigkeit, die man führen kann. Deswegen möchte ich dich total ermutigen, auch bei dir einmal bewusst zu schauen. Wo verändert sich auch vielleicht deine Wahrnehmung, durch deine persönliche Entwicklung die du gerade machst. Wo verändert sich deine Reaktion, deine Kommunikation, wie du hörst und wie du redest?

 

Suchst du noch nach dem Schuldigen?

 

Oder schaust du schon, was du in erster Linie selbst tun kannst? Nimmst du an, was ist und äußerst genau das authentisch, was du wirklich fühlst und denkst? Oder bist du noch viel mehr bei den Anderen, das von dir erwartet wird, was richtig ist, was du jetzt sagst, wer du bist, was du vielleicht lieber nicht sagen solltest, was du lieber hinterm Berg behälst?

Dieses Wahrhaftigsein in Beziehungen ist sicher kein leichter Weg – für uns alle nicht. Für mich ist es das auf jeden Fall nicht. Für mich ist das eine krasse Herausforderung, aber ein geiles Commitment, dass ich mir selbst gegeben habe: so wahrhaftig sein zu wollen in Beziehungen.

Es ist nicht einfach für uns, weil wir es nicht gelernt haben. Vermutlich hat kaum einer, der hier gerade zuhört/es liest, bereits als Kleinkind gelernt, wie man solche Beziehungen führt. Ich denke, das wäre auch ungewöhnlich, denn dieser Prozess hin zu dieser Bewusstheit gehört eben auch dazu. Es ist ja auch nur ein Anfang. Es ist ja auch ein krasser Weg dahin, den man gehen kann, wenn man möchte. Das schöne ist, das wir das jetzt lernen können. Wir können jetzt lernen, so zu kommunizieren, solche ehrlichen und wahrhaftigen Beziehungen mit Menschen zu führen.

 

Sich selbst in Beziehungen treu zu sein und selbstverantwortlich in Beziehungen zu sein.

 

Du kannst dir jetzt vornehmen, beim nächsten Mal, wenn dich etwas nervt oder du wütend bist, einfach mal zu schauen, was das Thema eigentlich mit dir zu tun hat, wo du da vielleicht noch etwas zu heilen hast. Du darfst natürlich trotzdem genervt sein. Die Frage ist dann nur wieder: wie viel Energie möchtest du ins Genervtsein oder Sauersein stecken?

Es zu fühlen und wahrzunehmen ist meiner Meinung nach absolut wichtig, damit sich das auch nicht im Körper als Symptom irgendwie festsetzt. Denn wenn man es unterdrückt, dann macht es das meiner Meinung nach auch noch stärker. Aber wir müssen die Gefühle eben nicht festhalten. Wie wir gelernt haben, dauern Gefühle im Normalfall 90 Sekunden. Gut, wenn man wütend ist, dann kann das vielleicht auch schon mal länger dauern, dass man noch mal eine Weile dran festhält. Aber entscheide doch einmal ganz bewusst für dich, wie lange du daran festhalten willst.

Schau mal: Wann ist das eigentlich vorbei? Wann ist der Punkt, wo du merkst: Ok, ich habe das jetzt gespürt diese Emotionen, ich habe das wahrgenommen. Jetzt bin ich bereit für das nächste Level um zu gucken, was es mit mir zu tun hat.

Beziehungen next level führen – ein sauinteressantes Thema, wie ich finde.

 

Ein ganz spannendes Thema in diesem Zusammenhang ist auch gewaltfreie Kommunikation.

 

Ich verlinke euch noch einmal ein Buch dazu. Geht es um die Giraffen- und Wolf-Sprache, super spannend!

Gewaltfreie Kommunikation, Projektionen, Gesetz der Resonanz – das sind alles solche Themen, die damit zu tun haben. Ich bin sehr sehr dankbar, zu sehen, wie ich und die Menschen um mich herum, wachsen und ein neues Level an Beziehung führen können.

Ich wünsche euch das auch allen. Ich wünsche uns allen, dass wir diese Art von Beziehung immer mehr führen können, weil sie die Welt meiner Meinung nach ein bißchen heiler macht, weil wir so mehr in Frieden miteinander leben können.

 

Deswegen hoffe ich, dass es dich inspiriert hat. Ich würde mich super doll über Feedback in den Kommentaren hier freuen!

Worüber ich mich auch riesig freue, ist, wie du weißt, eine iTunes 5 Sterne-Bewertung. Diese hilft mir, meinen Podcast noch mehr Leuten zu zeigen, Fieden-in-sich-selbst zu finden und untereinander weiter zu verbreiten. Deswegen 1000 Dank, falls du es schon getan hast, Küsse und Umarmungen 🙂 Falls du es jetzt machst, dann für dich auch 1000 Umarmungen und Küsse.  Und falls du es nicht machst (und dir denkst: Dazu habe ich keinen Bock! Das ist mir zu umständlich. Ich habe die Zeit nicht, diese zwei Minuten  habe ich nicht.), dann ist auch das in Ordnung und du kriegst genausoviele Küsse  😉

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

Alles Liebe,

 

 

 

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